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Category Archives: Allgemein

Augenpflege – wie und warum eigentlich?

Immer wieder hörst oder liest du davon, dass die Augenpflege sooo unverzichtbar wichtig sein soll. Doch warum eigentlich der ganze Aufwand? Und wieso haben manche Personen eine besser aussehende Augenpartie als andere? Was kann ich aus dem Zustand meiner eigenen Augenpartie ablesen? Das alles erfährst du in diesem Blogeintrag.

 

Die Augenpartie ist die Reflexzone unserer Nieren und der Blase. Das bedeutet, dass das eigene Trinkverhalten und Beschwerden an der Blase oder den Nieren hier nach einigen Jahren sehr gut abzulesen sind.

Trinkst du schon immer viel Wasser ohne Zucker und Kohlensäure, dann ist deine Augenpartie mit großer Wahrscheinlichkeit noch wunderschön während sie knittrig und eingefallen ist, wenn du eher wenig trinkst. Kohlensäure als auch Zucker ist schlecht für unser System, da beides sauer verstoffwechselt wird, was wiederum vom Körper mit Mühe neutralisiert werden muss.

Wenig bzw. nicht ausreichend trinken ist nicht nur ein kosmetisches Problem. Es bedeutet auch, dass dein Körper schlechter entgiften kann, sodass sich vermehrt Giftstoffe im Fettgewebe ablagern können. Das ist bereits vor der medizinischen Diagnose an der Augenpartie zu erkennen: Milien oder gelbliche Flecken dort sind die ersten Anzeichen für die Ablageruhng von Giftstoffen. Der Körper sendet immer Signale – wir müssen sie nur verstehen können.

Easy!“, denkst du. „Dann trinke ich abends vor dem Schlafengehen einfach eine Flasche Wasser und mache damit den Tag wieder gut!“ Leider falsch! Abends fährt die Niere laut der Organuhr ihr Arbeitspensum runter und ist am schwächsten. Wenn du nach 19 Uhr noch sehr viel trinkst, strengst du sie damit viel zu sehr an, denn das ist die Schlafenszeit für deine Organe, die für die Entgiftung zuständig sind. So staut sich sonst die Arbeit für sie und somit auch deine Augenpartie – guten Morgen, geschwollene Augen!

Doch was kannst du tun?

Wenn du auf Kohlensäure und Zucker verzichtest, über den Tag verteilt viel Wasser trinkst, dann auch noch kaum lachst (Mimikfältchen) und dich zu einem Großteil basisch ernährst, dann herzlichen Glückwunsch! Du brauchst höchstwahrscheinlich keine Augencreme! Alle anderen, die – wie ich – gerne auch mal regelmäßig nach Süßigkeiten greifen, öfter einen über den Durst trinken (und das auch noch nach 19 Uhr!) und dann auch noch zu wenig Wasser trinken und öfter Probleme mit den Nieren oder der Blase haben, kommen nicht um eine tägliche Augenpflege herum!

Aber es gibt auch weitere Dinge, die du tun kannst, um deine Augenpartie fitter und jünger zu halten: Trink tagsüber Kräutertees oder stilles Wasser mit einem Spritzer Zitrone, ernähre dich basischer (also weniger Fleisch, kein Zucker, viel Gemüse) und sprich über deine Ängste und Sorgen. „Was haben meine Ängste und Sorgen mit meinen Augen zu tun?“, fragst du dich an dieser Stelle möglicherweise. Einiges! Der Reflexzone Nieren/Blase wird die Emotion Angst zugeordnet. Das wiederum macht sich dann in deiner Augenpartie bemerkbar. Menschen, die viel grübeln, sieht man das häufig an den Augen an.

Nach all diesen Tipps, die teilweise große Verhaltensänderungen erwarten, klingt das tägliche Auftragen der Augencreme doch gar nicht so unmöglich zu realisieren. Doch welche Augencreme? Ich empfehle Augencremes, die in einem Spender kommen. Dadurch kannst du wirklich nur so wenig von dem Produkt dosieren, wie du benötigst. Außerdem verhindert ein Spender, dass Sauerstoff an das Produkt und die Pflegewirkstoffe kommt. Achte beim Auftragen darauf, dass deine Hände sauber sind und du den Ringfinger benutzt. Der Ringfinger hat die geringste Kraft und verringert damit das Stauen der Lymphbahnen. Trage das Produkt ohne Druck von innen nach außen auf.

Doch wozu eigentlich diese Vorsicht und dieser zusätzliche Aufwand? Reicht nicht die normale Gesichtspflege? Nein! Die Haut um die Augen herum ist fünfmal dünner als der Rest der Haut und somit viel empfindlicher und anfälliger für äußere Reize. Das führt dazu, dass jedes Blinzeln, Flirten, Lachen und zerknautscht-auf-der-Seite-Schlafen dazu führt, dass die Falten nicht lange auf sich warten lassen.

Dieser ganze Aufwand macht dich vielleicht nicht ewig faltenfrei, doch kann dich deutlich jünger aussehen lassen!

Gerne bin ich für dich da, wenn du Fragen hast oder Beratung benötigst!

 

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2019!

 

5 Dinge, die du mit auf die Liste deiner guten Vorsätze schreiben solltest

 

Der Jahreswechsel steckt voller Reflektion, Motivation und Energie, das neue Jahr noch besser zu verbringen als das vergangene. Viele von uns nutzen die Gunst eines frischen Startes, um sich Vorsätze vorzunehmen und sie bestem Gewissen durchzuführen. Aber nicht alle sind so: Vorsatz-Gegner beschweren sich und fragen, ob Verhaltensverbesserungen unbedingt einen 01. Januar brauchen. Ich sage: Warum nicht? Natürlich können wir schon am 27. Juli damit beginnen, aber wenn es schon ein neues Jahr gibt, können wir ihn auch nutzen, um wirklich etwas zu verbessern.

 

Falls du auch zu denen gehörst, die dieses magische Datum nutzen möchten, habe ich eine kleine Liste von fünf Vorsätzen zusammengestellt, die du teilweise oder sogar vollständig mit in deine Liste der Vorsätze aufnehmen kannst.

 

  1. Tägliche Gesichtsreinigung am Abend
  2. Täglich 2 Liter Wasser trinken
  3. Tägliche Gesichtscreme mit UV-Schutz
  4. Täglich frisches Obst und Gemüse
  5. Tägliche Sonderpflege der Augenpartie

 

 

Alle fünf Punkte hast du, wenn du regelmäßig einen Termin bei mir hast, bestimmt schon etliche Male gehört. Und das wirst du auch weiterhin. 😀 Denn das sind die wohl wichtigsten täglichen Gewohnheiten, die du dir aneignen solltest, wenn nicht schon geschehen. Die Punkte sind höchstwahrscheinlich nicht neu für dich. Dennoch beichten mir viele meiner Patienten immer wieder, dass sie das alles schon wissen, es aber an der Umsetzung scheitert. Vor allem an der täglichen Umsetzung: Dass das mit der Sonnencreme einfach immer wieder vergessen wird oder 2 Liter Wasser wirklich VIEL ist. Und da kommen die Vorsätze ins Spiel. Weg mit den Ausreden, weg mit der Vergesslichkeit, 2019 wird es anders! Schreibe dir einen Zettel, den du an den Spiegel im Badezimmer klebst. Stelle dir Trink-Erinnerungen im Handy ein. Bereite abends schon alles für deinen Smoothie am nächsten Morgen vor – du schaffst es, wenn du daran ziehst! Deine Haut und ich werden es dir danken. Vor allem aber du selbst.

 

Ich wünsche dir einen tollen Start in dieses neue Jahr und hoffe, dich bald bei Orange-Island zu sehen!

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6 Tricks gegen Hautunreinheiten

 

Pickel – typische Hautunreinheiten, mit denen du dich bereits als Teenager herumgeplagt hast und die du eigentlich mit der Pubertät hinter dich bringen willst. Die schlechte Nachricht ist, dass unreine Haut auch im Alter ein nerviges Thema sein kann. Zwar ist reife Haut eher trocken und weist weniger Mitesser auf als in der Pubertät, dafür sitzen die Entzündungen aber tiefer. Hier erfährst du, was du tun kannst, wenn es dich mal wieder erwischt hat:

1. Finger weg:
Man spürt ihn, man sieht, man will ihn vernichten – wieder ein Pickel, der nicht da sein sollte. Das Schlimmste was du jedoch jetzt tun könntest ist es, ihn mit Gewalt loswerden zu wollen. Kein Kratzen, Drücken oder Befühlen erlaubt! Der Dreck an den Händen oder unter den Nägeln von den alltäglichen Berührungen mit Türklinken oder Haltegriffen in öffentlichen Vekehrsmitteln sorgt für eine schlimmere Verunreinigung die den Heilungsprozess auf drei bis vier Tage ziehen kann.

2. Eiszeit:
Eine Kältequelle wie zum Beispiel ein Eiswürfel oder ein Kältepad können schnelle Linderung bringen, da sie die vorhandene Entzündung mindern. Halte den Eiswürfel oder das Kältepad für fünf Minuten auf dem Pickel. Achtung: Dabei bitte nicht fest drücken oder reiben! Sonst hast du den nachteiligen Effekt, der auch bei Peelings entstehen kann (siehe nächster Abschnitt).

3. Offizielles Peeling-Verbot:
Ein Peeling ist nicht mit einem Hochdruckreiniger zu vergleichen, der einfach alle ungewollten Unreinheiten auf magische Weise aus dem Gesicht entfernt. Peelings können lediglich präventiv eingesetzt werden, da sie alte Hautschüppchen von der Haut entfernen und so die Haut unterstützen, den Talg besser abtragen zu können. Bei Pickeln sind Peelings sogar kontraproduktiv: Sie reizen die ohnehin empfindliche betroffene Hautstelle und können dafür sorgen, dass die bereits schon existierende Entzündung schlimmer und größer wird.

4. Hausmittel:
Ein bewährtes Mittel in Öl- oder Stiftform ist das Teebaumöl. Es wirkt entzündungshemmend und desinfizierend. Das Öl kannst du entweder direkt auf die Haut auftragen oder unter die normale Pflege mischen. Ein weiteres Produkt, das du mit groöter Sicherheit bereits zu Hause hast und vielleicht nicht unbedingt mit Hautpflege in Verbindung bringst ist: Backpulver! Hierzu einfach das Backpulver mit ein bisschen Wasser anmischen und wie eine Maske auf das Gesicht auftragen. Die Maske sollte solange drauf bleiben bis sie komplett durchgetrocknet ist. Fun Fact: Eine Aspirin hilft nur nicht bei einem Kater sondern kann auch zerstoßen genau wie das Backpulver angewendet werden!

5. Augentropfen!
Bei trockener Heizungsluft sind eh Augentropfen im Haus? Super! Diese helfen nämlich nicht nur bei geröteten Augen sondern können auch die Alarmfarbe eines Pickels lindern. Augentropfen ziehen nämlich die Blutgefäße zusammen. Eine heilende Wirkung erzielen die Tropfen jedoch nicht.

6. Smartphone
Denk’ einmal kurz an deinen Alltag: Wie oft legst du dein Handy beim Telefonieren direkt auf deine Haut? Und wie oft hast du deine Oberfläche schon desinfiziert? Nie? Oh, oh! Laut Studien befinden sich nämlich auf einem Handybildschirm mehr Bakterien als auf einem öffentlichen Toilettensitz. Wäh! Und auf den würde man ja auch nicht unbedingt seinen Kopf legen, oder? Smartphones sind ein großer Grund, warum Pickel auf den Wangen entstehen. Um das zu vermeiden, solltest du dein Display regelmäßig (min. 1x täglich) desinfizieren.Spezielle Reiniger für Handydisplays gibt es sowohl bei Fachhändlern als auch online zu kaufen. Es lohnt sich!

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Hautpflege ab 30!

 

 

Eine unbeliebte Wahrheit: Kosmetik ist kein Zaubermittel. Egal ob Luxusmarke oder Drogerieprodukt: Dein Hautbild wird nicht nur von der äußerlichen Anwendung beeinflusst. Auch deine Gene, deine Ernährung oder dein Lifestyle, also dein Schlafverhalten, Drogenkonsum (auch Alkohol!) und Stress, tragen zu deinem Hautbild bei. Die Pflege im Alter lässt sich in drei Phasen einteilen: Die Zeit vor den Wechseljahren (ca. ab 30), während der Wechseljahre (ca. ab 40) und nach den Wechseljahren (ca. ab 50).

Fangen wir also mit der ersten Phase an.

Die Ruhe vor dem Sturm: Die Phase vor den Wechseljahren

Beim morgendlichen Blick in den Spiegel machen sich die ersten Falten und Pigmentflecken bemerkbar. Hier ist eine Mini-Checkliste, die dir hilft, deine Haut frisch zu halten.

  1. Viel Wasser trinken
  2. Tägliche Augenpflege
  3. Alle zwei Wochen eine Maske
  4. Bei Gelegenheit eine Serum- oder Ampullenkur
  5. Morgens und abends immer die Haut reinigen und eincremen. Hier kannst du einfach deine eigene Pflegeroutine anwenden!

 

Das Hormonchaos: Die Wechseljahre

Zu den Schweißausbrüchen und Stimmungsschwankungen kommen in den Wechseljahren auch noch Elastizitätsverlust und Hautunreinheiten dazu. Als würde eine Pubertät nicht reichen! Auch hier habe ich für dich ein paar Tipps zusammengestellt, die dir zumindest das ein oder andere Hautproblemchen lösen können:

  1. Entgiften, entgiften, entgiften! Ob Tees, Heilerde oder Darmreinigungen – der Körper steht in den Wechseljahren unter starker Belastung. Die Menstruation wird unregelmäßiger. Das führt auch zu Verwirrungen in deinem Körper. Bei einem Menstruationsausfall kann der Körper nicht richtig entgiften, bei zu starker Menstruation fehlen ihm schnell Mineralstoffe und Spurenelemente.
  2. Eine Maske ein Mal in der Woche ist ein MUSS.
  3. Die Tages- und Nachtpflege sollte leicht gehalten werden und nicht zu viele Fette enthalten. Durch den Hormonumschwung und das häufigere Schwitzen können vermehrt Hautunreinheiten auftreten.
  4. Ein Serum ist ab dem jetzigen Zeitpunkt Pflicht!
  5. Das Pflegeritual kann und sollte beibehalten werden. Wichtig ist hierbei nur anderen und neuen Produkten offen gegenüber zu stehen. In einer für den Körper unruhigen Phase wie den Wechseljahren kann der Wechsel von Pflegeprodukten häufiger nötig sein!

 

Endlich geschafft: Die Pflege nach den Wechseljahren

Das Schlimmste ist mit dem Ende der Wechseljahre überstanden. Die Hautunreinheiten haben nachgelassen aber dennoch hat auch diese Phase einen Nachteil: Volumenverlust der Haut.

  1. Eine grundsätzliche Regel für die Gesundheit: Sehr viel trinken! Hierbei sind ungesüßte Tees und Wasser die beste Wahl!
  2. Bewegung tut nicht nur den Muskeln gut, sondern auch allen anderen Bereichen des Körpers – auch der Gesichtshaut!
  3. Eine Maske zwei Mal die Woche ist ein MUSS
  4. Das Pflegeritual kann sich jetzt individuell verlängern. Je nachdem, was für dich gerade das Richtige ist.
  5. Kosmetik ist schön, entspannend und kann eine Haut lebenslang frisch aussehen lassen! Vernachlässigt man jedoch seine Haut über Jahre, muss man leider öfter zu apparativen Kosmetik greifen

 

Zum Abschluss findest du hier eine beispielhafte Pflegeroutine, die in jeder der Phasen durchgeführt werden kann:

1. Das Gesicht sollte immer mit Gesichtswasser gereinigt werden. Hierzu kann zusätzlich noch ab und an eine Reinigungsbürste benutzt werden, um die Durchblutung anzuregen und alte Hautschüppchen von der Haut zu entfernen.

2. Seren und Ampullen

3. Eine auf deine Bedürfnisse abgestimmte Augenpflege

4. Gesichtspflege (Ob du dich für eine 24h-Pflege oder eine Tages- und Nachtpflege entscheidest, bleibt dir überlassen!)

5. Die Pflege von Hals und Dekolleté (leider reicht hier nicht mehr die normale Pflege, hier sollte ein spezielles Produkt benutzt werden!

Generell sollte eine Pflege individuell eingestellt werden. Ziehe hier ruhig Fachpersonal hinzu und äußere deine speziellen Wünsche. Solltest bei der Beratung kein gutes Gefühl haben und dich unsicher fühlen, hol’ dir sicherheitshalber noch eine zweite Meinung ein. Auch das Austesten von verschiedenen Routinen und Produkten ist immer empfehlenswert.

„In meinem Alter lohnt sich das nicht mehr!“ ist also ein Satz den du dir nach diesem Beitrag endgültig aus dem Kopf streichen solltest.

Denn wie sagt L’Oreal immer so schön: „Sie sind es sich wert!“ und das gilt nicht nur im Alter von 19-30!

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Auszeit gefällig?!

Der Winter ist da! Die kalten, regnerischen und dunklen Tage drücken langsam aber sicher auf die Stimmung. Was dagegen hilft? – self care!

In diesem Beitrag findest du ein paar schnelle Tipps, die das ungemütliche Grau schnellstmöglich verjagen!

Kalt, nass, windig – da lauert die Erkältung an jeder Ecke. Was da hilft? Abwehrkräfte stärken! Ein einfaches und bekanntes Mittel ist die heiße Zitrone mit Ingwer und Honig. Oder ist es schon zu spät dafür, denn die Nase ist bereits zu und der Hals rau? Dann helfen vor allem Kräutertees, wie zum Beispiel aus Salbei. Denn die können Halsschmerzen und Heiserkeit lindern. Thymian eignet sich besonders gut bei Husten!

Einfach mal das Leben Leben sein lassen und komplett abschalten – das wünscht sich jeder. Ein Ort, der sich dafür definitiv anbietet, ist die geliebte Badewanne. Hier kann zwischen einer Unmenge an Badezusätzen gewählt werden. Von Badesalz bis hin zu Badeölen – auch hier muss Chemie nicht sein! Ein Erkältungsbad kann man beispielsweise auch leicht selber herstellen: Einfach 100 g getrocknete Kräuter wie zum Beispiel Eukalyptus, Thymian und Salbei in einem Liter Wasser aufkochen, 15 Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb in das Badewasser geben.

Du hast keine Badewanne, aber willst deinem Körper anderweitig etwas Gutes tun? Kein Problem, es warten noch mehr Tipps auf Dich:

Eine Sache, die dir wahrscheinlich sofort einfällt, wenn du an „Wellness“ und „Selfcare“ denkst: Gesichtsmasken! Diese lassen sich natürlich auch aus einfachen Hausmitteln selber machen. Die Heizungsluft hat deine Haut ausgetrocknet? Kein Problem! Eine halbe Avocado, ein Teelöffel Zitronensaft und ein Eiklar bringen deiner Haut die Feuchtigkeit zurück. Einfach alles miteinander in einer sauberen Schüssel pürieren und auf die Haut auftragen – Fertig!

Für unsere Haut und unser allgemeines Wohlbefinden ist es aber nicht nur wichtig, was von außen auf uns einwirkt, sondern auch, was wir unserem Körper zuführen. Verschiedene Super-Foods wie zum Beispiel Beeren, Nüsse, Avocado oder Ingwer schmecken nicht nur gut, sondern sind eine Wohltat für den ganzen Körper!

Vielleicht konntest du das ein oder andere Rezept für deinen nächsten Wellnesstag abspeichern oder fühlst dich nach dem Lesen dieses Artikels dazu inspiriert, dir tatsächlich bald einmal einen Tag für dich Zeit zu nehmen und es dir gut gehen zu lassen. <3

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Kalter Wind und Heizungsluft – Jetzt schon Winterpflege?

Die Antwort darauf ist ein ganz klares „jein!“.

Jeder von uns kennt es: Über das Jahr sammeln sich jede Menge saisonale Pflegeprodukte an. Hier gilt in erster Linie: Aufbrauchen statt neu kaufen! Denn es bringt wenig, die Beautyprodukte im Kühlschrank überwintern zu lassen. Stattdessen könnt ihr eure kühlen Fluids oder sommerliche Lotion mit verschiedenen Seren anreichern und somit an die veränderten kühleren Wetterbedingungen anpassen. Hierbei empfehle ich euch Boost- oder Lipidseren. Diese sind in der Übergangsphase zwischen Herbst und Winter eine tolle Ergänzung für eure tägliche Pflege.

Als letzter Tipp noch etwas, das man gerne hört: Masken, Masken, Masken! In Zeiten von #selfcare sind sie natürlich unsere treuen Begleiter. Gerade jetzt, in der Zeit, in der unsere Haut den Strapazen des Herbstes ausgesetzt ist, solltet ihr auch gerne öfter auf ausgleichende und beruhigende Masken zurückgreifen. Diese können natürlich gekauft, aber auch ganz einfach selbst gemacht werden. Ein Beispiel für eine Maske gegen trockene Haut wäre eine Avocado-Maske: Hierzu einfach das Fruchtfleisch einer halben Avocado pürieren und einen Teelöffel Zitronensaft hinzugeben. Diese Masse tragt ihr einfach auf das Gesicht auf, lasst die Maske 15 Minuten einwirken und nehmt sie danach ab. Danach sollte sich die Haut schön weich einfühlen.


Neben Avocado einigen sich auch Zutaten wie Honig, Quark oder Joghurt und ätherische Öle für die Herstellung von Masken.

Also schnappt euch ein Rezept für eine natürliche Maske, macht euch einen Tee, kuschelt euch in eine Decke ein und läutet mit gepflegter Haut den Winter ein!

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Pediküre im Herbst!

Die Temperaturen sinken, alles färbt sich in warme Farben und wir genießen die letzten Sonnenstrahlen – der Herbst hat begonnen.

Diese Jahreszeit eignet sich nicht nur für lange Spaziergänge oder gemütliche Abende zuhause unter der Decke, sondern stellt eure Füße auch vor neue Herausforderungen.

Im Folgenden findet Ihr fünf Gründe, warum die richtige Pediküre auch im Herbst nicht in Vergessenheit geraten sollte:

1. Nur weil die offenen Schuhe für einige Monate im Schrank verstaut bleiben, heißt das nicht, dass das Nagelwachstum sich auch in den Winterschlaf begibt. Somit ist eine regelmäßige Fußpflege wie z.B. das Feilen der Nägel unerlässlich!

2. Kalte Füße mag niemand! Deshalb werden jetzt die dicken Socken, Strumpfhosen und Winterschuhe unsere treuen Begleiter. So schön warm die Füße dann doch sind, desto weniger Platz haben sie im Alltag. Dies kann zu Druckstellen führen, die sich ohne Behandlung zu Hühneraugen entwickeln können – aua! Eine regelmäßige Kontrolle bewahrt euch somit vor schmerzenden Füßen auf dem Weihnachtsmarkt.

3. Im Sommer müssen die Fußnägel zum Outfit passen – ist ja wohl klar! Dauernd lackierte Nägel tragen jedoch in den meisten Fällen eine Verfärbung davon. Diese sollte man bei Herbstbeginn von den Nägeln polieren lassen. Das hilft dem Nagel, sich in der dunklen Jahreszeit zu erholen. Ganz wichtig ist hierbei eines der wichtigsten Bestandteile der Fußpflege: Das Nagelöl. Dieses sollte 1x täglich auf alle Nägel aufgetragen werden.

4. Wer kennt das nicht? Es ist kalt, nass und ungemütlich. Man trauert dem Sommer hinterher und wünscht sich den Wohlfühlfaktor Sonne zurück. Was da hilft? Eine Fußmassage am Ende einer jeden Behandlung: Ein paar Minuten Entspannung und Flucht aus den grauen Tagen!

5. Das ganze Jahr über gepflegte Nägel zu haben erleichtert den Alltag ungemein. Du möchtest spontan in der Therme schwimmen oder in die Sauna gehen? Um deine Füße musst du dir bei deinen Plänen keine Sorgen machen. Generell sollte man seinen Füßen auch in der kalten Jahreszeit einige Zeit an der Luft gönnen, da sie in der Regel rund um die Uhr dick eingepackt sind. Deshalb empfehle ich, den Lack auch eine Weile ganz wegzulassen, um dem Nagel so viel Luft wie möglich zukommen zu lassen.

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Peelings und Masken – ein Dreamteam für die Extraportion Pflege

In einem regelmäßigen Zyklus von ca. 30 Tagen erneuern sich die obersten Hautschichten ganz von selbst. Eine Peelinganwendung kann den natürlichen Prozess unterstützen und bei regelmäßiger Anwendung für eine dauerhaft weichere und zartere Haut sorgen. Demnach ist es vollkommen ausreichend, einmal im Monat ein intensives Peeling durchzuführen. Ein Peeling könnt ihr ruhig volle zehn Minuten in die Haut einarbeiten und gerne sogar richtig schön rubbeln – aber bitte nur auf einer Haut, die keinerlei entzündliche Stellen (u.a. Pickel) aufweist. Bei entzündeter Haut bitte immer nur ein Enzympeeling benutzen, da ein solches Schmierinfektionen verhindert. Enzympeelings arbeiten ohne Schleifpartikel: Enzyme spalten die Kittsubstanz zwischen den Hornschuppen und lösen die Verhornungen auf der Haut so auf.

Nach einem Peeling ist es ideal, die Gunst der Stunde zu nutzen und die optimal für Extrapflege vorbereitete Haut mit einer Maske zu verwöhnen. Denn dann ist die Haut optimal darauf vorbereitet, pflegende Wirkstoffe aufzunehmen. Wie lange die Maske auf der Haut bleiben sollte, ist nicht allgemeingültig sondern ganz abhängig von den Inhaltsstoffen und dem individuellen Hauttypen des Anwenders.

Eine Maske, die für wirklich jeden Hauttypen geeignet ist, ist eine Heilerdenmaske. Sie mineralisiert, spendet etwas Feuchtigkeit und ist ausgleichend. Ich bin Fan! Bei trockener Haut empfehle ich Creme-Feuchtigkeitsmasken. Bei entzündeter und unreiner Haut solltet ihr lieber auf Tuchmasken zurückgreifen. Da das Tuch nur mit dem Wirkstoff getränkt ist und ein kein Fetträger benötigt wird wie es bei einer Creme-Maske fast immer der Fall ist. Fettträger begünstigen Unreinheiten noch mehr. Deine Haut kribbelt oder brennt, während die Maske einwirkt? Dann achte bitte ganz genau auf die Symptome: Wenn es nur leicht kribbelt, leicht (!) rot wird und nur einige Minuten andauert, ist das ein Zeichen dafür, dass deine Haut unterversorgt und gestresst von den vielen Wirkstoffen ist, die auf einmal auf die Haut treffen. Es ist also ein gutes Zeichen und zeigt, dass deine Haut es dringend braucht. Sollte das passieren, solltest du aber deine tägliche Pflege überdenken und gerne von mir beraten lassen.

Brennt oder juckt deine Haut aber unerträglich wie Feuer und sieht auch danach aus und hört nach ungefähr einer Minute nicht auf zu brennen oder jucken oder wird sogar schlimmer, solltest du die Maske unverzüglich mit ganz viel kaltem Wasser abwaschen. Anschließend und nachdem sich deine Haut etwas beruhigt hat, solltest du entweder Traubenkernöl, Weizenkeimöl oder Olivenöl in einer ganz kleinen Menge auf deine Haut auftragen und einmassieren. Die Maske braucht du aber nicht wegzuschmeißen: Du kannst Masken, die du nicht im Gesicht verträgst, an deinen Füßen aufbrauchen oder sie weiterverschenken! ☺️

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Maniküre selbstgemacht!

Scheren, Knipser, Feilen – das Kürzen der Fingernägel bietet zahlreiche Möglichkeiten. Doch welche Methode ist die richtige?

Grundsätzlich spricht nichts gegen die Nutzung einer Schere oder eines Knipsers. Der Vorteil des Knipsers ist, dass es schnell und einfach geht. Leider bleiben dabei aber auch gerne Kanten zurück, die nach der Benutzung des Knipsers unbedingt noch rundgefeilt werden sollten. (Mit welcher Feile? Das erfährst du weiter unten!) Wichtig: Immer erst an der Seite des Nagels anfangen zu knipsen und lieber mehrmals kleine Schnitte machen anstatt zu versuchen, den kompletten Nagel mit einem Knips zu kürzen. Wer zuerst in der Nagelmitte knipst, riskiert, dass der Nagel geschädigt wird.

Eine Alternative zum Knipser ist die Schere. Auch damit ist die Nagelkürzung relativ flott erledigt. Die Nutzung einer Nagelschere ist auch deutlich präziser als die des Knipsers. Ein Fehler, der oft bei der Nagelkürzung mit der Nagelschere entsteht, ist das zu runde Abschneiden des Nagels. Das sehe ich wirklich oft bei der Maniküre: Viele neigen dazu, am Nagelrand zu weit herunter zu schneiden. Bitte achtet also darauf, dass ihr euch beim Nägel schneiden an der Form der Fingerkuppe orientiert und seitlich nicht zu sehr reinschneidet. Auch nach der Nutzung der Schere sollte eine Feile genutzt werden, um die Nagelplatte zu versiegeln.

Aber welche Feile ist denn die „beste“? Das kommt ganz darauf an!

Diejenigen, die ihre Nägel oft und regelmäßig feilen, sollten zu einer Glasfeile greifen. Diese versiegelt die Nagelplatte langsam bei jeder Nutzung und ist sanft zum Nagel. Sie ist auch die einzige Feile, die ihr hin und zurück feilen dürft! Im Gegensatz zur sanften Glasfeile ist eine Metallfeile nicht empfehlenswert und sollte nur im Notfall (bei eingerissenen oder abgebrochenen Nägeln) verwendet werden. Sie erzeugt beim Feilen viel Hitze und verursacht dadurch oftmals brüchige oder splitternde Nägel.

Die Sandblattfeile stellt meiner Meinung nach eine Ideallösung dar. Sie ist viel sanfter als eine Metallfeile und feilt besser als eine Glasfeile.

Wichtig ist aber nicht nur das Werkzeug sondern auch die Art und Weise des Feilens. Denn egal welche Feile du benutzt, dein Nagel wird so oder so darunter leiden, wenn du wild hin- und hersägst außer bei der sanften Glasfeile. Deswegen solltest du darauf achten, dass du in von der Seite des Nagels zur Mitte hin feilst.

Abschließend gehört zur hausgemachten Maniküre auch das Auftragen von Nagelöl. Es stärkt den Nagel, pflegt ihn und lässt die Nagelhaut geschmeidig werden und den Nagelrand gepflegter aussehen. Auch wenn sich weißer Nagelrand bildet und und er zum Abschneiden verleitet – bitte nicht abschneiden! Die Wahrscheinlichkeit, dass es nach dem Abschneiden besser aussieht liegt bei null. Ausnahme: Wenn ein Zipfel Nagelhaut absteht, kann er vorsichtig und unblutig (!) abgeschnitten werden. Bei regelmäßiger Behandlung mit Nagelöl und Handcreme sollte das aber nur noch selten vorkommen.

Kleiner Tipp: Nagelöl und Handcreme am besten ins Badezimmer neben die Seife stellen und bei jedem Händewaschen daran erinnert werden, dass nicht nur die Reinigung der Hände sondern auch die Pflege unerlässlich ist.

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In zwei einfachen Schritten zu perfekten Füßen!

Liebe Leute. Eure Füße tragen euch im Idealfall euer ganzes Leben. Also tut ihnen doch mal etwas Gutes und achtet in Zukunft auf folgende zwei Schritte, die euren Füßen unglaublich gut tun und dabei weder viel zeit noch viel Geld kosten:

 

1) Täglich Nagelöl benutzen!
Das beugt einwachsenden Nägeln vor, durchfeuchtet die Nagelplatte und hält sie so flexibel.
Das tägliche Ölen bewirkt auch, dass die Nagelfalz geschmeidig bleibt und dadurch Verhornungen vermieden werden können und die Zehennägel
darin wie eine Schiene nachwachsen können. 

 

2) Regelmäßiges Eincremen (mindestens 3x wöchentlich!) der Füße!
Denkt dran, Hände und Füße unterscheiden sich von der Hautstruktur von der Haut des restlichen Körpers.
Auf der Hand- und Fußinnenfläche gibt es keine Talgdrüsen – dadurch auch keine Haare, aber auch keine Fettproduktion, die die Haut schützt.
Stellt euch das wie eine gute Ledertasche vor — diese sollte auch regelmäßig eingefettet werden, damit sie geschmeidig bleibt und keine Risse (Rhagaden) bekommt.

 

Unsere Füße sind jedoch größeren Strapazen ausgesetzt als eine Ledertasche: Sie tragen unser ganzes Gewicht – und das ein Leben lang!

 

Und da unser ganzes Gewicht nunmal auf unseren Füßen lastet, ist es wirklich wichtig sie aus zu pflegen bevor Risse (Rhagaden) entstehen.

 

Außerdem beugt Ihr Hornhaut vor. Vielleicht nicht vollständig, aber auch die vorhandene Vorhaut sollte geschmeidig gehalten werden. Sonst es kann es schmerzvoll werden. Also habt ein Herz für eure Füße und cremt sie ein. Am besten mit einer guten Handcreme oder Fußcreme. Achtet darauf, dass kein Mineralöl enthalten ist, denn da sind die Fettmoleküle zu groß und die Creme liegt dann nur auf der Haut, kann aber nicht einziehen.

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